Südafrika bietet eine der längsten surfbaren Küsten der Welt und eine Rechte, die auf jeder Liste steht.
Jeffreys Bay ist der Grund, aus dem viele herkommen: eine Landzunge, die über hunderte Meter abläuft, auf einem Niveau, das wenige Orte erreichen. Das Land auf J-Bay zu reduzieren ist trotzdem ein Fehler. Die Kap-Halbinsel, Durban und die Wild Coast bieten völlig andere Bedingungen, und das Land lässt sich mit dem Auto durchqueren.
Die Saison hängt davon ab, welche Küste man ansteuert. Der Südwinter von Juni bis September versorgt J-Bay und das Eastern Cape. Durban und die Ostküste laufen im Frühjahr und Herbst besser. Die falsche Saison kostet hier mehr als anderswo, weil die Entfernungen groß sind.
Das Wasser schwankt enorm: warm in Durban, ausgesprochen kalt am Kap, wo der Benguelastrom den Südatlantik heraufzieht.
Für wen das ist: für erfahrene Surfer, die wegen einer bestimmten Welle kommen, und für Reisende, die Surfen und Roadtrip verbinden wollen. Kein Ziel für die erste Reise, weniger wegen des Wellenniveaus als wegen der Logistik und der Entscheidungen, die sie erzwingt.

