Surfen in Island

Surfen in Island

Vulkanstrände, fast leere Peaks und Bedingungen, die echtes Material und echtes Vorhersagelesen verlangen.

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    Island ist ein Surfziel für sehr wenige Leute, und genau das ist sein Reiz.

    Die Halbinsel Reykjanes, keine Stunde von Reykjavík, bündelt das Wesentliche: schwarze Vulkansandstrände, Riffe und einen nordatlantischen Swell, der ungefiltert ankommt. Die Peaks sind fast immer leer, nicht weil es ein gut gehütetes Geheimnis wäre, sondern weil die Bedingungen die meisten abschrecken.

    Die Kälte ist das Hauptthema. Ein dicker Fullsuit, Haube, Handschuhe und Füßlinge sind nicht optional, zu keiner Jahreszeit. Die Wintertage sind sehr kurz, was das nutzbare Fenster auf wenige Stunden zusammenschrumpfen lässt, und Straßen können gesperrt sein.

    Die beste Zeit läuft von September bis November: Swell ist da, das Licht hält noch, und das Wasser hat seinen Tiefpunkt nicht erreicht. Der Sommer bietet endlose Tage, aber seltene Wellen.

    Für wen das ist: für erfahrene, gut ausgerüstete Surfer, die ebenso wegen der Landschaft kommen wie wegen der Welle. Hier sollte niemand surfen lernen, und eine gelungene Reise setzt ein Auto voraus, Zeit, und die Bereitschaft, an manchen Tagen nicht ins Wasser zu gehen.

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